Dienstag, 7. August 2012

Nähen: Eine neue Leidenschaft?

Wir waren letztes Wochenende auf einem Festival bei uns in der Gegend. Es war herrlich vor allem am Samstag. Das Wetter war spitze, die Bands super, das Essen lecker - einfach rund rum eine gute Stimmung.

Eine kurze Erklärung zu dem Festival an sich:
Die Festival-Leitung (ein gemeinnütziger eV) möchte mit der Veranstaltung keinen Profit erzielen. Ein Einahmenüberschuss wird gespendet. Alle Helfer engagieren sich freiwillig. Es ist seit je her sehr Kinderfreundlich, mit einem ganzen Bereich nur für Kids. Angefangen bei einer Kletterwand, über Bastelstationen bishin zu Kindermusik. Das Essen kommt bevorzugt aus biologischem Anbau und selbst für Veganer ist etwas dabei. Die Musik liefern unteranderem Bands aus der Region aber auch von weiter weg. Das Thema Müll und dessen Beseitigung wird ebenfalls sehr groß geschrieben, man bekommt am Eingang eigene Aschenbecher, überall stehen Mülltonnen und der Park wird nach dem Festival wieder sauber gemacht und neu besäht wo nötig -  sprich in seinen Urzustand versetzt. Das mit dem Müll wurde irgendwann so eine Sache, denn viele ließen einfach ihre alten und/oder kaputten Zelte, Campingstühle und was weiß ich nicht noch alles da. Doch dann hatte einer eine pfiffige Idee, warum nicht das Material sammeln und was Neues daraus machen - upcycling nennt sich so was heutzutage. Planen und Bezüge eignen sich hervorragend um Taschen oder sonst was daraus zu nähen. Aber nicht an einer elektrischen Nähmaschine - nein - an einer uralten, manuellen. So richtig zum treten, wo man noch ordentlich was schaffen muss ;o)

An so einem Gerät habe ich versucht mal wieder etwas zu nähen. Nix großartiges. Einfach ein kleines Täschchen für die Handtasche, für Krimskrams. Und es lief super!!!!! In der Schule habe ich Nähen wirklich gehasst, weil es nie so geworden ist wie ich mir das vorgestellt hatte (auch nicht mit der Hand). Oft hab ich die Kissenbezüge oder was wir machen sollten, gar nicht erst zu Ende gemacht. Das war hier nicht der Fall. Ich bin so super stolz auf mich und hier ist mein gutes Stück...

et voilà




Leider gab's vor Ort keinen Verschluss aber das ist nicht so schlimm. Da überleg' ich mir was in Ruhe.

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